Mitteilungen der IMH & Me.Glo.i

Kooperationsbeispiel

Kooperationen zwischen interkulturellen Verlagen, vielleicht gar noch zwischen Verlagen an unterschiedlichen Enden dieser Welt – was denken die von Me.Glo.i & IMH sich da?

Ganz einfach: Jeder Verlag, ob gewinn-orientiert oder als gemeinnütziges oder  idealistisches Projekt kann seinen Lesern um so mehr bieten, je mehr Zeit für Recherche und Text bleibt: Die Infos werden umfangreicher, detaillierter – und die Leser wissen dies zu schätzen.

Schmuckbild Kooperation ; Foto: S. HofschlaegerVor allem für Wochen- und Monatszeitschriften verteilt sich der Aufwand unregelmäßig. Geht's an einigen Tagen vielleicht ein wenig ruhiger zu, werden an anderen Nachtschichten eingelegt. Manche Mitarbeiter können zwischen den Produktions-Hochphasen kaum ausgelastet werden, technisches Gerät steht wenig genutzt herum, vor allem wenn die Redakteure nicht langfristig vorproduzieren können.

Die Kooperation kann helfen. Beispiel:

  • Verlag A und B veröffentlichen monatlich eine Zeitschrift.
    • Verlag A arbeitet gewinnorientiert in einem ergiebigen Markt mit sehr vielen potentiellen Lesern und also Werbepartnern. Dabei hilft es dem Verlag, dass er in gelernte Profi-Layouter und deren Ausstattung investieren kann.
    • Verlag B ist vielleicht gemeinnützig orientiert. Er richtet sich an nur eine kleine Lesergruppe und erscheint mit weniger Seiten als Verlag A; entsprechend geringer ist das Redaktions-Budget. Da ist es schwierig, einen guten Grafiker zu bezahlen, dann auch noch den neuen Mac und die Profi-Software. Die alternative Lösung führt zu nicht sehr befriedigenden Ergebnissen; das sehen auch die potentiellen Werbekunden.
  • Bei Verlag A geht es jeden Monat vom 18. bis zum 24. hoch her,  dann geht die Ausgabe in den Druck. In dieser Phase wäre genug Arbeit da, um einen zusätzlichen Layouter einzustellen – aber für den gibt es in den restlichen Wochen zu wenig zu tun.
  • Verlag B geht erst am 30. jeden Monats in den Druck. Einzugsgebiet, Werbe-Etat oder Fördergelder reichen gerade so, um einen Layouter zu beschäftigen; eigentlich steht der Kauf der nächsten Version der Grafik-Software an, doch die kostet schon mal genau so viel wie das Monatsgehalt des Grafikers.
    • Die Kooperation: Der kleinere Verlag B gibt Texte, Bilder und Seitenspiegel ab dem 25. jeden Monats an Verlag A, der zum 30. die Druckvorlagen liefert.
      • Die Dateien können dazu über Server getauscht werden: das ist so einfach, wie innerhalb des selben Hauses Dateien hin- und her zu schieben; bei der Einrichtung hilft das Me.Glo.i-Team gern.
      • Selbstverständlich zahlt Verlag B den Service von Verlag A.
    • Verlag A kann also seine Grafiker gleichmäßiger auslasten,
    • Verlag B spart die Kosten für entsprechend leistungsfähige Rechner und Software sowie für einen Grafiker.
    • Wenn die beiden Verlage nicht gar zu weit auseinander liegen, können Sie vielleicht sogar die gleiche Druckerei nutzen, und auch hier von einem Preisnachlass profitieren.
  • Letztlich kann also
    • Verlag A seine vorhandenen Ressourcen besser ausnutzen und
    • Verlag B kann mehr Geld in die Redaktion, also in die Qualität der Recherchen und Berichte investieren und diese auch noch in professioneller Aufmachung herausbringen. 

… und wer weiß schon, was solche Kontakte langfristig noch alles bringen werden.

Foto: © S. Hofschlaeger | Pixelio.de

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